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Besingen

Besungen oder betönt zu werden und jemanden zu besingen ist ein außerordentlich angenehmes, aufregendes und zugleich wirksames Erlebnis. Es ist wohltuend, belebend entspannend und kann darüber hinaus tiefliegende Energieblockaden im Körper lösen sowie bei allen Beteiligten Selbstheilungsprozesse in Gang bringen.
Besingen schafft spontan die Art von verständnisvoller Nähe und Intimität, nach der sich die meisten von uns sehnen. Damit ist sowohl Nähe zum eigenen schöpferischen Potential gemeint, als auch die Nähe zu anderen, die entsteht, wenn man sich offen und ehrlich begegnet.

Die Wirkung des Besingens:

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Weitere Informationen

1.Was und wozu ist das Besingen?
2.Was kann man besingen lassen?
3. Wer kann sich besingen lassen?
4. Wie läuft eine Besingen- Session ab?
5. Was habe ich als Besungener zu tun?
6. Was sind die Wirkungen des Besingens?
7. Von wem kann ich mich besingen lassen?
8. Wo hat Carola Fürbaß das Besingen gelernt und welche Erfahrung hat sie darin?

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1. Was und wozu ist das Besingen?

Das Besingen ist eine intuitive Klangbehandlung, in der hauptsächlich die Stimme und evtl. auch unterstützende Instrumente wie Trommel, Rassel, Zimbeln, Klangschale eingesetzt werden.
Basis ist das wertfreie empathische Einfühlen der besingenden Person in die besungene Person.
Sie dient der Aktivierung der kreativen Selbstheilungskräfte und der persönlichen Weiterentwicklung.

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2. Was kann man besingen lassen?

Der Besungene kommt mit einem Anliegen, in dem er alleine „nicht weiterkommt“ und gesunden möchte.

Der Fokus für das Besingen wird so klar wie möglich definiert. z.B.:
- eine körperliche Beschwerde (z.B. Knieschmerzen, eine schwache Niere, Hautkrankheit etc.)
- ein destruktives Verhaltensmuster (z.B. Zuckersucht etc.) oder
- eine nicht fühlbare Emotion (Trauer nach einem Todesfall etc.)

Man kann sich auch mit seinem Namen besingen lassen. Die Besungenen fühlen sich tief „gemeint“, berührt und gesehen. Der Name ist der Klang, den man am öftesten und mit verschiedensten „Subtexten“ im Leben hört.

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3. Wer kann sich besingen lassen?

Jeder/r der ein bestimmtes Anliegen körperlicher, emotionaler oder seelischer Art hat, sich persönlich weiterentwickeln und etwas in sich heilen möchte. Jeder/r der/die bereit ist, sich einer uralten Methode anzuvertrauen und der Intuition zu folgen.

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4. Wie läuft eine Besingen- Session ab?

Im Ersten Teil des Besingens wird dem Raum gegeben, was ist, ohne es ändern zu wollen. Oft erleben die Besungenen starke Emotionen und Körperempfindungen, auch Bilder können auftauchen. So werden – oft unbewußte- Seelenlandschaften und Gefühle erfahrbar und annehmbar. Seelische / körperliche Schmerzen können losgelassen werden. Der Besungene erfährt eine „Entladung“.

Zweiter Teil des Besingens
Die körperliche, emotionale oder seelische Disbalancen, die besungen werden, manifestieren sich in der Regel in einem (oder mehreren) Bereich(en) im Körper. Nach der Entladung im 1. Teil wird dieser Bereich neu aufgeladen, eine bestimmte Qualität des Besungenen wird bestärkt. Die neue Information wird auf zellulären Ebene (und oft nicht vom „Kopf“) verstanden und verankert.

Diese zu bestärkende Qualität formuliert man gemeinsam vorher. Z.B.
- „ich sorge für meine Bedürfnisse“ im Brust/Herzbereich oder
- „ich vertraue dem Leben“ in den Nieren
- „ich stehe zu meiner Macht“ im Solar-Plexus

Dritter Teil des Besingens
Der Besungene ruht nach und hat Zeit, das Erfahrene nachklingen und integrieren zu können. In dieser Zeit sortieren sich Körper/Geist/Seele neu.

Vierter Teil des Besingens
Bei Bedarf gibt es einen verbalen Austausch. Dies dient zur Bewusstwerdung (nicht zur Analyse) des Erfahrenen.

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5. Was habe ich als Besungener zu tun?

Es gibt nichts bestimmtes zu TUN, vielmehr ist eine klare Ausrichtung, eine innere Haltung der Hingabe und eine klare Entscheidung, gesunden zu wollen, mit allen Konsequenzen, hilfreich.

Während des Besingens und auch unmittelbar dannach unterstützt eine wache Aufmerksamkeit den Heilungs-Prozeß.

Der Besungene wählt eine Position (Sitzen, Liegen, Stehen), in der er sich wohl fühlt und ganz präsent ist. Er entscheidet auch, ob während des Besingens körperliche Berührung vom Besingenden eine Option ist oder nicht.

Wenn während des Besingens aus dem Körper klare Impulse kommen, selbst zu tönen, die Haltung zu ändern oder oder sich zu bewegen, erlaube Dir, dem nachzugehen. Gerade in der Entladungs-Phase kann das hilfreich sein.

Kommen keine Impulse, dann versuche nicht, etwas zu TUN, sondern sei präsent und konzentriere Dich auf deine Empfindungen.

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6. Was sind die Wirkungen des Besingens?

Grundsätzlich geschieht nichts ohne das (innere) Einverständnis des Besungenen. Der Prozess bewegt sich soweit, wie der Besungene in dem Moment wahrhaftig bereit ist und wieweit das für ihn stimmig ist.

Beim Besingen eines bestimmten Anliegens kann es, wie bei einer homöopatischen Behandlung, direkt nach der Behandlung oder ein paar Tage später zu einer Heil-Krise kommen. D.h., z.B. können körperliche Reaktionen (Hautausschlag, Schmerzen an einer ungewohnten Stelle etc.) auftreten. Auch können verschiedenste Emotionen an die Oberfläche kommen.
All diese Symptome sind zu begrüßen, sie zeigen, Festgefahrenes ist in Bewegung gekommen.

Meist empfinden die Besungenen eine Erleichterung und stärker mit ihrer eignen Kraft verbunden. Die Umstrukturierung alter Muster spiegelt sich auch im Außen wieder: die Beziehungen zu sich selbst und anderen Menschen verändert sich.

Körperliche Beschwerden können weniger werden oder sich ganz auflösen.

Sich mit seinem Namen besingen zu lassen, kann bewirken, unabhängiger von dem, was andere in einem sehen oder was sie von einem wollen, sich selbst mehr anzunehmen und mehr zu sich selbst zu stehen.

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7. Von wem kann ich mich besingen lassen?

Grundsätzlich ist das Wissen des Besingens in jedem Menschen verankert und kann- mit geschulter Anleitung- recht einfach auch wieder aktiviert werden. So besingen z.B. Mütter ihre kleinen Kinder, wenn sie weinen oder nicht schlafen können.

Man kann sich auch selbst sehr effektiv besingen (Toning).

Möchte man sich auf einen tieferen Prozeß einlassen, sollte man sich von einer Person besingen lassen, die darin Erfahrung hat, den Raum halten und mögliche Reaktionen des Besungenen auffangen kann.

Man kann sich von einer, zwei oder einer Gruppe von Menschen besingen lassen.

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8. Wo hat Carola Fürbaß das Besingen gelernt und welche Erfahrung hat sie darin?

Ich habe das Besingen bei Dinah Arosa Marker in Murnau kennen gelernt, in meiner Ausbildung Gesangstherapie und Ganzheitlichem Singen bei Carien Wijnen am Institut für ganzheitliche Stimmarbeit und Gesangs- therapie in Berlin weiter erlernt und in meiner langjährigen Praxis mit Tongala Gruppen und in Einzel-Sessions weiterentwickelt.

So habe ich z.B. das Besingen aus festen Positionen heraus erlernt (man bleibt am gleichen Ort sitzen, liegen oder stehen).

Noch kraftvoller habe ich es erlebt, allen Beteiligten Bewegungsfreiheit zu lassen. Dies begleitet nach meiner Erfahrung noch authentischer den organischen Verlauf der vorhandenen Energien, der sich ja auch bewegt.

Berührung ist für mich auch ein wichtiges Element, das oftmals zum „Einsatz“ kommt.

Ich bin dankbar für die Erfahrungen die ich dabei machen durfte und fasziniert, wie tief gehend und transformativ dieses Ritual ist.

Ich bin überzeugt, dass das „Wissen“, die Intuition für das Besingen in jedem Menschen tief verwurzelt und angelegt ist. Öffnen wir unseren Geist und unser Herz haben wir sofort Zugang dazu und können so auf recht schlichte und schnelle Weise zur positiven Weiterentwicklung beitragen.

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